Projektübersicht

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Auch Kinder im Rollstuhl wollen auf dem Spielplatz schaukeln! Aber wie? Nicht jedes Kind kann umgesetzt werden, nicht jeder Spielplatz verfügt über eine Vogelnestschaukel.... also braucht man eine Schaukel, die man barrierefrei MIT dem Rollstuhl benutzen kann. Und genau das haben wir vor, indem wir KARLSRUHES ERSTE ROLLSTUHLSCHAUKEL anschaffen! Den ersten komplett barrierefreien Spielplatz in Karlsruhe haben wir bereits gebaut - jetzt sollen alle barrierefrei werden. Stück für Stück.

Kategorie: Soziales Engagement
Stichworte: Karlsruhe, Rollstuhl, Inklusion, Schaukel, Spielplatz
Finanzierungs­zeitraum: 20.02.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: bis April 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Gesellschaftliche Teilhabe ist das Wichtigste gerade für Menschen mit Handicap, egal welchen Alters. Kinder gehen vorbehaltlos und vorurteilsfrei aufeinander zu und die beste Methode Barrieren abzubauen ist das gemeinsame Spiel. In einem Mammutprojekt von rund 250.000 Euro Volumen haben wir gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe bereits ein Modellprojekt geschaffen, in dem wir den ersten öffentlichen Spielplatz komplett barrierefrei umgestalteten. Um daran anzuknüpfen haben wir uns nun zum Ziel gesetzt ein für unsere Stadt bisher einamliges Erlebnis zu schaffen mit der ROLLSTUHLSCHAUKEL.

Einfach den Rollstuhl in die Gondel schieben, sichern und befestigen, Klappe fest verschließen und schon kann es losgehen. In adäquater, sicherer Höhe aber trotzdem mit dem einmaligen Gefühl fliegen zu können, nehmen damit auch Kinder im Rollstuhl ganz selbstverständlich am Geschehen auf dem Spielplatz teil.

Und dieses Beispiel kann Schule machen und Nachahmer finden - wir sehen unsere Aufgabe einmal mehr darin, einen Impuls zu setzen, eine zwar naheliegende und doch so innovative Marke zu setzen - unser Prinzip bei bereits so vielen Projekten, die wir anstoßen konnten in der Vergangenheit und damit echte Teilhabe geschaffen haben.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

"Inklusion ist dann, wenn niemand darüber reden muss, sondern sie einfach umgesetzt wird". Wenn es normal ist, dass Menschen mit und ohne Handicap sich begegnen. Und je früher wir sie heranführen an diese Normalität, umso mehr Toleranz und Vielfalt schaffen wir für unsere Gesellschaft.

Wer also könnte dies besser in die Tat umsetzen beim gemeinsamen Spielen? Unsere Kinder !!!! Diesen Gedanken verfolgen wir mit diesem Projekt. Der tolerante, respektvolle und vorallem normale Umgang miteinander.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die Karlsruher, weil sie einmal mehr Teil eines einzigartigen Modellprojektes für unsere Stadt werden. Deshalb bauen wir keinen "Spielplatz für Behinderte", sondern suchen den öffentlichen Raum für Begegnung und gemeinsames Spiel. Und außerdem kann Schaukeln, egal wie hoch, JEDEM Spaß bereiten (der es verträgt).

Natürlich hoffen wir auf Nachahmer - möglichst viele sogar! Wir wünschen uns, dass unsere Unterstützer davon erzählen in ihrer Stadt, so dass viele von dem Projekt Wind bekommen, vielleicht die Idee aufnehmen und sie an anderer Stelle umsetzen oder eine eigene Idee im Sinne der Barrierefreiheit entwickeln.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir decken damit einen Teil der Anschaffungskosten und die Installation des Spielgerätes, polizeiliche Gestattungen, und die sicherheitstechnische Abnahme. Und damit das Projekt in der Stadt bekannt und auch über Karlsruhe hinaus Nachahmer findet wird werden wir natürlich auch kräftig die Werbetrommel rühren und umfassend informieren.

Wer steht hinter dem Projekt?

Menschen mit Handicap brauchen keine Sonderangebote, sie brauchen Normalität. Weil Anders ist Normal!

So lautet der Grundsatz und der Slogan des gemeinnützige Förderverein "Cent hinterm Komma" aus Karlsruhe. Wir sind seit nunmehr über 22 Jahren aktiv in der Umsetzung von gesellschaftlicher Teilhabe und Inklusion für Menschen mit Handicap. Teilweise Vorreiter mit eigenen Projekten, teils Ideengeber und/oder Finanzierungspartner für andere Institutionen. Da wir ein kleiner aber feiner Verein sind, sehen wir uns als Impulsgeber, um dann mit einem professionellen Partner Projekte mit Leben zu füllen - quasi Geburtshelfer und Hebamme zugleich.

Mit modellhaften Projekten wie dem Bau des ersten barrierefreien Spielplatz gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe, der ersten absenkbaren Kletterwand und der Gründung einer inklusiven Paraclimbing-Gruppe in der öffentlichen Halle des Deutschen Alpenvereins, der ersten inklusiven Handballmannschaft in Süddeutschland gemeinsam mit einem hiesigen Sportverein, inklusiven Segelfreizeiten für Menschen mit und ohne Handicap oder wie derzeit einem Projekt im Landkreis Karlsruhe, wo wir gemischte Musikgruppen in Schulen und Jugendzentren betreuen - unser Spektrum ist weit. Der Kern ist immer der Teilhabe-Gedanke.

Seit sieben Jahren sind wir verantwortlich für die Behinderten-Fanbetreuung beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. Und auch hier legten wir von Beginn an Wert darauf, nicht einfach als "Rollieschubser" zu fungieren, sondern Schritt für Schritt auch Menschen mit Sehbehinderung (mittels Livereportage im Stadion durch Audio Description) Menschen mit kognitiver Einschränkung und seit Neuestem auch gehörlose Fußballfans für einen Stadionbesuch zu begeistern. Auch beim Neubau des gerade entstehenden neuen Wildpark-Stadions fungieren wir als Berater wenn es um Barrierefreiheit geht.