Projektübersicht

„Lenin in Stutensee“ ist ein Open-Air Sommer-Theaterspektakel mit viel Musik, Choreografien und Projektionen. Für Spiel und Ausstattung sorgen Vereine und Bürger aus allen Stutenseer Ortsteilen. Mit auf der Bühne: mehrere Orchester, historische Traktoren, Pferde und jede Menge Schauspieler und Sänger. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie wir zwischen Tradition und notwendiger Veränderung in unseren Orten künftig leben wollen. Aufgeführt wird vor der romantischen Kulisse des Schloss Stutensee.

Kategorie: Kultur

Stichworte: Stutensee, Werkraum Karlsruhe, Lenin in Stutensee, Theater, Open-Air-Spektakel

Finanzierungszeitraum 28.04.2017 14:15 Uhr - 28.07.2017 00:00 Uhr

Realisierungszeitraum des Projektes: Premiere: 04.08.2017

Worum geht es in diesem Projekt?

Die Autoren Holger Metzner und Karoline Saal führten ein Jahr lang Interviews mit Stutenseer Bürgern und sammelten Erinnerungen an die Zeit, als noch jeder Haushalt von der Landwirtschaft lebte. Zum Inhalt des Stücks:
Im Jahre 1958 läuft in den Hardtdörfern alles seinen traditionellen Gang: Die Bauern ernten und fädeln ihre Tabakblätter, es wird gesungen, gestritten und gelacht. Nur der Jungbauer Karl fällt ein bisschen aus der Art. Zum einen verliebt er sich ausgerechnet in ein Mädchen aus dem verhassten Nachbardorf und zum anderen begnügt er sich nicht mit der Feldarbeit, sondern will studieren. Der Versuch, seine Anna zu beeindrucken, geht aber gründlich schief: Karls Forschungsarbeit löst eine gigantische Katastrophe aus! Für den Versuch, den Tabak zu retten, begibt sich Karl auf eine abenteuerliche Zeitreise, die ihn durch dreihundert Jahre Badener Geschichte führt.

Premiere ist am 4. August vor der romantischen Kulisse des Stutenseer Schlosses. Weitere Vorstellungen vom 5. bis zum 8. August.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das Kennenlernen von unterschiedlichsten Menschen aller Altersgruppen, mit diesen gemeinsam etwas Großes auf die Beine stellen, wovon alle im kulturellen, künstlerischen, emotionalen Sinne profitieren können, liegt uns am Herzen.
Unter der Beteiligung von Bürgern und Vereinen aus allen Stutenseer Ortsteilen wird ein berührendes, buntes, vielfältiges Open-Air-Sommer-Theaterspektakel mit viel Musik, Choreografien und Projektionen auf die eigens hierfür aufgebaute Bühne am Schloss Stutensee gebracht.
Zuschauer aller Altersgruppen sind herzlich Willkommen!

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Wir finden es wichtig, Kulturangebote auch im ländlichen Raum zu platzieren. Die Geschichte der Hardt-Dörfer ist spannend! Die gemeinsame künstlerische Arbeit macht Spaß und ist eine Bereicherung für die Stutenseer und ihre Kulturlandschaft, aber auch darüber hinaus. Gemeinsames künstlerisches Schaffen und bürgerschaftliches Engagement stärkt die Zivilgesellschaft und unsere Demokratie. Der Anfang ist immer schwer, aber vielleicht entsteht ja eine neue Stutenseer Theatersommer- Tradition!

Um die bewilligte Fördersumme des Innovationsfonds des Landes in vollem Umfang zu erhalten, fehlen uns noch etwa 5000 €. Das wollen wir unbedingt schaffen, denn eine Open-Air-Aufführung dieser Größenordnung erfordert neben dem kreativen Knowhow auch viel Logistik und technisches Equipment. Zuschauertribüne, Licht- und Tontechnik, Abzäunung und Weiteres müssen organisiert werden. Hier sind Profis notwendig, dieses Equipment auf- und abzubauen und zu bedienen. Ehrenamt und Herzblut sind unerlässlich, bestimmte Leistungen müssen aber auch regulär und angemessen bezahlt werden. Hierfür wird Ihre Spende verwendet.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Was wir selbst (Stutenseer Bürger, Vereine und Werkraum Karlsruhe) nicht leisten können, geben wir in Auftrag. Nach Möglichkeit in Stutensee! Wir benötigen die Finanzierung für die Technische Umsetzung, die Tribüne, die Bühne, Technik und die Logistik.

Wer steht hinter dem Projekt?

Organisiert und geleitet wird das Projekt von Werkraum Karlsruhe e. V., gemeinnütziger Verein, Träger der freien Jugendhilfe und der außerschulischen Jugendbildung.
Innerhalb der vergangenen 11 Jahre haben wir viele Theaterstücke, Filme, Dokumentarfilme, Theaterpädagogik- und Medienpädagogikprojekte wie beispielsweise „mybloxx“, „Ein Wohnhaus“, „Peer to Peer“, „Auf Augenhöhe“ oder „Totalausfall“ realisiert. Wir setzen auf Eigenproduktionen. Fast alle Stücke und Filmplots werden selbst entwickelt. Bei Werkraum Karlsruhe sind neben professionellen Theater-, Film-, Musikschaffenden weitere Künstler, Laien, Menschen mit und ohne Handicap und Menschen mit und ohne Migrationshintergrund aktiv. Der Verein fühlt sich dem Gedanken der Inklusion verpflichtet.