Projektübersicht

Während der baden-württembergischen Pfingstferien vom 6.-13. Juni 2020 möchten sich Mitglieder der vier Musikgruppen der Christuskirche Karlsruhe auf eine Reise nach Jerusalem begeben: auf Einladung der Evangelischen Propstei Jerusalem und Propst Wolfgang Schmidt, im Gepäck ein fulminantes Passionsoratorium des zeitgenössischen Komponisten Gunther Martin Göttsche.

Zum Coronavirus: Nach aktuellem Stand findet die Reise statt. Falls nicht, endet das Crowdfunding und Sie erhalten Ihr Geld zurück.

Kategorie: Kultur
Stichworte: Musik, Konzert, Chor, Jugend, interreligiös
Finanzierungs­zeitraum: 13.03.2020 12:29 Uhr - 12.06.2020 23:59 Uhr
Realisierungs­zeitraum: 6.-13. Juni 2020

Worum geht es in diesem Projekt?

Der Einladung der evangelischen Propstei Jerusalem folgen vier der Musikgruppen der Karlsruher Christuskirche: eine Woche Jerusalem für ein fulminantes Konzert sowie die Gestaltung eines Gottesdienstes.
In den beiden evangelischen Kirchen Erlöserkirche und Himmelfahrtkirche wird in enger musikalischer Zusammenarbeit mit israelischen und palästinensischen Musiker*innen das monumentale Passionsoratorium „Jerusalem" von Gunther Martin Göttsche erklingen.
„Jerusalem", ein Auftragswerk der Stiftskirchengemeinde Landau, schuf Göttsche im Jahr 2016 in derselben Stadt, uraufgeführt wurde es 2017 in Landau. Der Komponist war von 2013 bis 2018 Kirchenmusiker der evangelischen Gemeinde deutscher Sprache zu Jerusalem.
Indem Göttsche für sein Oratorium alt- und neutestamentarische Texte gleichwertig nebeneinander stellt, eignet sich „Jerusalem“ wie kaum ein anderes musikalisches Werk zur Beförderung eines interkulturellen und interreligiösen Dialogs: Einerseits adressiert es gemeinsame Wurzeln, andererseits regt es im aktuellen kulturpolitischen Kontext zu Reflexion und Dialog an.
Aus diesem Grund sind neben der musikalischen Zusammenarbeit vor Ort auch Begegnungen zum kulturellen wie religiösen Austausch und Voneinanderlernen vorgesehen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Oberstes Ziel der Reise sind die musikalische Begegnung aller Musizierenden und - damit einhergehend - der menschliche Austausch. Mit den gemeinschaftlich gestalteteten Konzerten von israelischen, palästinensischen wie deutschen Beteiligten wird das Passionsoratorium „Jerusalem" erstmalig an den Ort seiner Entstehung und Widmung zurückgebracht.

Von der Zuwendung profitieren aus musikalischer Sicht nicht nur die Zuhörer*innen von Konzert und Gottesdienst in Jerusalem.
Durch Ihre Unterstützung können die Fahrtkosten des Mädchenchores genauso übernommen werden wie die der erforderlichen Solistinnen und Solisten. Zugunsten der Projektidee verzichten diese auf ihr Auftrittshonorar.
Die menschliche Dimension Ihrer Unterstützung kommt dagegen vor allem den Beteiligten von deutscher, israelischer und palästinensischer Seite zugute: Es sind Begegnungen mit Freiwilligen des Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienstes geplant sowie der Besuch des palästinensisch geführten, internationalen Friedensprojektes „Tent of Nations“. Darüber hinaus wird an der Hebräischen Universität Jerusalem ein Kompositionsseminar mit dem Komponisten Günther Martin Göttsche angeboten.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Ihre Unterstützung kommt ambitionierten Laien wie hochkarätigen Musiker*innen zugute. Nur so kann das Passionsoratorium „Jerusalem" ein- und erstmalig an seinen Entstehungsort Jerusalem zurückkehren!
Die ausführenden Musiker*innen bringen nicht nur eine große Neugier für das musikalische Leben in Jerusalem mit, sondern auch Aufgeschlossenheit gegenüber den palstinensischen und israelischen Projektpartner*innen.
Neben der Gestaltung des Gottesdienstes in der Erlöserkirche und dem Konzert in der Himmelfahrtkirche in Jerusalem sind interreligiöse Begegnungen und Besuche vor Ort geplant.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit den angestrebten 3.000 Euro wird in Anteilen finanziert:

  • Ermäßigte Reisekosten für die jungen Sänger*innen des Cantus Juvenum
  • Reisekostenübernahme der Solistinnen und Solisten (diese berechnen kein Honorar)
  • Reisekostenübernahme des Orchesters

Sollte ein Überschuss entstehen, erhöht sich der zu übernehmende Anteil bei den angeführten Posten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Anstragsteller und gleichzeitiger Hauptprofiteur ist die evangelische Kirche in Karlsruhe (Stadtkirchenbezirk), genauer die Gemeinde der Christuskirche und ihr Kantorat. Diesem sind alle musikalischen Gruppen unterstellt. Mitglieder von insgesamt vier Gruppen fahren mit:

  • Konzertchor Mädchen (Cantus Juvenum Karlsruhe e.V.)
  • Oratorienchor Karlsruhe an der Christuskirche
  • Kammerchor der Christuskirche
  • Bläserkreis der Christuskirche

Prominente Unterstützung des Vorhabens erhalten wir von Gunther Martin Göttsche, dem Komponisten des Oratoriums „Jerusalem“.