Autor: Bürgerverein Weiherfeld-Dammerstock e.V. | 07.02.17, 17:03

regio-news.de vom 5. Februar 2017

Frucht des Stadtjubiläums 2015: „Leben in Weiherfeld-Dammerstock“ öffentlich vorgestellt

Karlsruhe/Weiherfeld-Dammerstock (dnw) „Es soll die Identität in unserem Stadtteil noch weiter stärken“: Diesen Wunsch haben Sabine Straßburg und Andrea Rothe ihrem gemeinsamen Buch „Leben in Weiherfeld-Dammerstock. Bilder.Erzählen.Geschichte.“ bei der Präsentation im bis auf den letzten Platz besetzten Gemeindesaal von St. Franziskus mit auf den Weg gegeben.

„Identität stärken“ – was die engagierten Herausgeberinnen hier aber vorausblickend als Anliegen für die Zukunft formulierten, war eigentlich schon gleich zu Anfang die ursprüngliche Wurzel ihres Projektes gewesen.

Mehr als sechzig frühere und heutige Bewohner berichten

Denn auch als „eine Frucht des Stadtjubiläums 2015“ haben Rothe und Straßburg das neue Buch bezeichnet. Grundlage war die gleichnamige Ausstellung, die zur 300-Jahr-Feier von Karlsruhe als Stadtteilprojekt in der Weiherfelder Friedenskirche gezeigt wurde und auf große Resonanz stieß. Unterstützt durch den Bürgerverein Weiherfeld-Dammerstock und seinen Vorsitzenden Joachim Hornuff konnte nun, mit über dreihundert Fotos der vergangenen rund einhundert Jahre, vielfältiges Bildmaterial aus Privatsammlungen und Archiven zusammengetragen und der damalige Ausstellungstext zum Buchprojekt mit einem Umfang von 264 Seiten fortgeschrieben werden.

Großes Interesse an Buchveröffentlichung

Mehr als sechzig frühere und heutige Bewohner erinnern sich an eigene biografische Stationen, erzählen in oft nachdrücklichen Anekdoten und Zeitzeugenberichten vom Leben im „Doppel-Stadtteil“ südlich des Karlsruher Hauptbahnhofs, der sich mit inzwischen mehr als 6000 Einwohnern zum gefragten zentrumsnahen Stadtquartier im Grünen entwickelt hat. So sind zahlreiche Alltagsmomente ebenso anschaulich überliefert wie besondere historische Ereignisse in Friedens- und Kriegszeiten. Das „kollektive Gedächtnis“ vieler Menschen aus Weiherfeld und Dammerstock wird immer in solchen Passagen besonders greifbar, wenn einzelne Erinnerungsbruchstücke sich in der Gesamtschau zu einem weit größeren und umfassenderen Bild zusammenfügen.
Bei der Buchvorstellung war entsprechend viel zu spüren von dem persönlichen Miterleben, das Straßburg und Rothe in den vergangenen Jahren bei ihren zahlreichen Gesprächen erfahren haben. Sechs der Zeitzeugen aus unterschiedlichen Generationen erinnerten sich bei der Buchvorstellung vor Publikum an Stationen und Momente ihres Lebens, und so erhielten einige Texte aus dem Band auch ihr jeweils zugehöriges Gesicht. Für Heiterkeit, aber sicherlich auch für einen Moment des Nachdenkens über lokale Identität und Verwurzelung sorgte die Äußerung einer betagten Zeitzeugin: „Wir sind keine Einheimischen. Wir sind erst 1939 ins Weiherfeld gezogen“.

Erhältlich für einen Preis von 25 Euro

Erhältlich ist das Buch „Leben in Weiherfeld-Dammerstock – Ein Karlsruher Stadtteilprojekt. Bilder.Erzählen.Geschichte“ zum Preis von 25 Euro bei Ladengeschäften im Weiherfeld (Tanjas Lottoladen, Neckarstraße 23; Lulu im Weiherfeld, Enzstraße 5), im Dammerstock (Gropius-Apotheke, Nürnberger Straße 7) und in Rüppurr (Haushaltswaren Oster und Majas Stoffladen am Ostendorfplatz; Buchhandlung Rüppurr, Diakonissenstraße 29a). Ebenso haben die Redaktion des Monatsspiegels (Lange Straße 4), die evangelische Friedensgemeinde, die katholische St. Franziskusgemeinde sowie die Buchhandlung Hoser und Mende (Karlstraße 76) das Buch vorrätig. Bestellbar ist es bei Übernahme der Versandkosten in Höhe von 5 Euro über www.bilder-erzählen-geschichte.de, E-Mail: mail@bilder-erzählen-geschichte.de

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